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Epiphanie - Erscheinung des Herrn

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Erscheinung des Herrn klingt für Menschen, die mit der Kirche nicht so vertraut sind, vielleicht ein wenig sonderbar. Vielleicht ist es schwer, sich vorzustellen, was damit gemeint sein könnte. Es geht darum, dass Menschen in diesem neugeborenen Baby Jesus den Herrn erkannten. Was zu sehen war, war ja nur ein kleines Kind. Die Weisen aus dem Morgenland knieten nieder und beteten es an. Sie erkannten in ihm ihren Herrn und Gott. 

In Jesus mehr zu sehen, als nur ein Kind - später einen jüdischen Mann - dazu lädt uns das Fest Epiphanie ein. Dabei stellt sich automatisch die Frage: wer ist dieser Jesus für mich? Ist er Herr? Ist er Gott? Ist er der Retter? Und wenn, was bedeuten diese gewichtigen Worte für mich ganz persönlich? 

Möge uns der Stern - das Himmelslicht - im Herzen aufstrahlen und uns erkennen lassen, wer Jesus für uns wirklich ist. 
 

S
T
E
R
N

S - wie schauen
T - wie Tiefgang
E - wie erfüllt
R - wie Realität
N - neu

Die Weisen aus dem Morgenland haben sich führen lassen vom Stern, der ihnen den Weg anzeigte. Um einen Stern zu folgen, sich führen zu lassen, braucht es das "Schauen". Das Ausschauhalten und das immer wieder neu Schauen, wo der Stern denn ist, dem ich folgen will. Es braucht "Tiefgang". Es braucht neben dem Ausschauhalten auf die Führung vom Stern auch den Blick in das eigene Herz, ob das wirklich der Weg ist, den ich gehen soll, den ich gehen will. Es braucht die Herzresonanz zum Stern. So wird der Weg, den man unter die Füße nimmt, der Weg auf das Ziel hin, das Herz "erfüllen". Und das alles findet statt in mitten unserer ganz profanen "Realität". Wir können getrost und zuversichtlich sein, dass das alles in unserem ganz gewöhnlichen Alltag geschieht. Und doch wird dabei alles "neu". Wir dabei alles anders. Hell - vom Stern, erfüllt von der Herzresonanz des Tiefgangs.

In diesem Sinne wünsche ich uns allen viele Freude und Mut, dem Stern hin zur Krippe zu folgen und uns von Jesus finden zu lassen vor der Krippe.

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Mittwoch, 07. Jänner 2026