Probieren geht über studieren

Schon seit längerem reden wir darüber, dass wir unsere Josefskapelle renovieren möchten. Als heizbaren Gottesdienstraum im Winter und als kühleren Gottesdienstraum im Sommer ist die Josefskapelle zu einem Raum geworden, der in den vergangenen Jahren von uns immer stärker frequentiert worden ist. Wir Schwestern haben intern schon viele Gespräche und Überlegungen hinter uns. Mit einer Idee haben wir uns an das Bauamt der Diözese gewandt. DI Markus Fulterer hat unsere Gedanken in einen sehr professionellen Entwurf nicht nur zusammengefasst sondern auch von der theologischen Komponente und den baulichen Möglichkeiten her ausgearbeitet und vertieft. Sein Vorschlag hat uns sofort begeistert. Nun haben wir in unserer Kapelle einen Lokalaugenschein versucht, ein provisorisches Ausprobieren dessen, was uns der Plan auf dem Papier zeigt. Das war ein spannendes Unterfangen. Dazu mussten vorab einmal die Bänke ausgeräumt werden. Mit Stühlen versuchten wir, den Entwurf lebendig werden zu lassen. Es konnte uns einen kleinen Eindruck vermitteln über die Größe des Raumes und die Weite, die entsteht, wenn er anders eingerichtet wird. Es blieb allerdings auch spürbar, dass unser Bemühen mit den Stühlen doch nur ein Provisorium ist. 

Jetzt geht es daran, die Erkenntnisse des Ausprobierens in den Entwurf einzuarbeiten. Dann warten wir auf eine Kostenschätzung. Wir sind in allen Belangen sehr gespannt.